Ostern ist einer der entscheidenden Momente des Jahres für Schokoladenmarken im Supermarkt. Basierend auf Feldbeobachtungen der Roamler-Community zeigen wir, wie der Point of Sale während dieser Saison tatsächlich aussah.
So haben wir die Daten erhoben: Unsere Community besuchte in den zwei Wochen vor Ostern 2025 rund hundert Geschäfte bei den wichtigsten französischen Handelsketten, darunter Leclerc, Intermarché und Super U.
Der Mittelgang Übernimmt die Führung
Mehr als die Hälfte des Osterangebots war im Mittelgang platziert, direkt am Eingang des Geschäfts. Marken setzen stark auf sofortige Sichtbarkeit, sobald ein Kunde das Geschäft betritt, zusätzlich zu ihrer üblichen Präsenz in der Süßwarenabteilung — wodurch der Mittelgang zur strategisch wichtigsten Zone der Saison wird.
Ferrero und Lindt Dominieren die Displays
Unter den aktivsten Marken der Saison stachen Ferrero und Lindt durch das schiere Gewicht ihrer Präsenz im Geschäft hervor:
- Bodenständer
- Dekorative Bögen und maßgeschneidertes Mobiliar
- Bodenaufkleber, die Kundinnen und Kunden zu den Produkten leiten
- Visuals im Osterdesign
Beide Marken investieren klar in visuelle Wirkung, um ihre Attraktivität zu maximieren. Nach den Beobachtungen unserer Community wurde etwa jedes zweite Display von begleitendem POS-Material unterstützt.
Wie Marken auf Steigende Preise Reagiert Haben
Die Preise für Osterschokolade stiegen in diesem Jahr im Durchschnitt um 14 %, hauptsächlich getrieben von den Rohstoffkosten. (Quelle: UFC-Que Choisir) Unsere Feldbeobachtungen zeigen eine einheitliche Reaktion der Hersteller auf diesen Druck: kleinere Formate, eingesetzt, um einen zugänglichen Einstiegspreis zu halten.
Der Lindt-Hase veranschaulicht das gut. Mehrere Formate stehen nebeneinander, vom kleinsten links bis zum größten rechts. Die Logik dahinter: Kundinnen und Kunden sollen trotz höherer Preise weiter kaufen, indem die Produktgröße angepasst wird, statt die Anzahl der Artikel im Sortiment zu reduzieren.
Ein Breiteres Sortiment Erschwert die Umsetzung im Feld
Die Vervielfachung der Formate hat eine direkte Folge: mehr Artikel im Regal. Für Marken bedeutet das drei praktische Probleme.
- Mehr Artikel, die in mehr Geschäften nachverfolgt werden müssen
- Höheres Risiko für Out-of-Stocks, Verwirrung bei Kundschaft und falsche Einsortierung
- Komplexere Umsetzungsdaten, die gesammelt und interpretiert werden müssen
Das saisonale Zeitfenster ist kurz — ein zu spät erkanntes Umsetzungsproblem ist ein Umsetzungsproblem, das die Saison gekostet hat.
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Unsere Community deckt ganz Frankreich ab und kann Ihre Point-of-Sale-KPIs — Verfügbarkeit, Display, Compliance — im Mittelgang oder im Regal verfolgen, mit Daten, die schnell genug zurückkommen, um zu handeln.
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